
Pierre Gasly war wieder auf der Spur für Alpine und sammelte wertvolle Kilometer, während sich die Vorbereitungen leise in Richtung 2026 verschoben. Die Session bot die Gelegenheit, das Programm weiter zu verfeinern, Daten abzusichern und das Jahr mit sinnvoller Fahrzeit abzuschließen — ein wichtiger Schritt, um die Kontinuität in die Off-Season hinein zu wahren.
Auch im Fahrerlager verlagerte sich der Fokus auf die nächste Generation. Isack Hadjar absolvierte seinen ersten Einsatz in den Farben von Red Bull Racing — ein herausragender Moment in seiner Entwicklung. Sich an ein neues Umfeld gewöhnen, Abläufe verstehen und früh damit beginnen, eine Basis zu den Ingenieuren aufzubauen, gehören zu diesen ersten Schritten, und Abu Dhabi bot den passenden Rahmen, um diese Integration zu starten.
Für Kush Maini brachte der Tag ein weiteres bedeutsames Ereignis: seine erste offizielle Formula 1-Session mit Alpine. Indem er am Post-Season-Test teilnahm, konnte er die Anforderungen eines F1-Programms innerhalb eines voll etablierten Teamrahmens erleben und wertvolle Streckenkenntnis auf höchstem Motorsportniveau sammeln.
Auch wenn die Rundenzeiten in Abu Dhabi selten die ganze Geschichte erzählen, erfüllt der Test seit Jahren denselben Zweck — ein Kapitel abzuschließen und gleichzeitig die Grundlage für das nächste zu schaffen. Für Gasly, Hadjar und Maini war es ein produktives Saisonende und ein durchdachter Schritt in das, was als Nächstes kommt.