
GASLY UND ALPINE ERÖFFNEN 2026 MIT EINEM KLAREN ZEICHEN DES WILLENS
30. MÄRZ 2026
Nach drei Rennen in der Formel-1-Saison 2026 hat Pierre Gasly bereits ein neues Kapitel in seiner eigenen Karriere umgeschrieben. Punkte in Australien, China und Japan — das erste Mal, dass der französische Fahrer eine Saison mit drei aufeinanderfolgenden Scoring-Finishes eröffnet. Das ist ein stiller, aber bedeutender Meilenstein, der auch auf einen größeren Wandel bei Alpine hindeutet.
Der Japanische Grand Prix in Suzuka war das deutlichste Beispiel dafür, wo das Team heute steht. Gasly qualifizierte sich als Siebter und hielt diese Position in einem fordernden Rennen bis ins Ziel. Dabei wehrte er in den letzten 28 Runden anhaltenden Druck von Max Verstappen ab. Das Ergebnis brachte ihn als bestplatzierten Fahrer im Mittelfeld ins Ziel — nur sieben Sekunden hinter Lewis Hamilton auf Platz sechs. Eine Spanne, die für dieses Team vor einem Jahr undenkbar gewesen wäre.
Der Kontrast zu 2025 ist klar. Alpine beendete diese Saison am Tabellenende in der Konstrukteurswertung — ohne Tempo oder Konstanz, um regelmäßig in die Punkte zu fahren. Das Eintreffen einer Mercedes-Antriebseinheit und ein stark überarbeitetes Auto haben die Rechnung verändert. Die A526 hat ihre Vielseitigkeit auf drei sehr unterschiedlichen Strecken unter Beweis gestellt — vielleicht das ermutigendste Zeichen von allen.
Das sich in dieser Saison abzeichnende Duell im Mittelfeld ist eng. Alpine, Haas und Red Bull liegen punkteseitig so dicht beieinander wie nie, nicht nach Positionen. Und die Abstände sind so gering, dass sie sich mit jedem weiteren Rennwochenende verschieben können. Für Gasly und sein Team ist das Priorität: den Schwung beibehalten, mehr aus dem Paket herausholen und die Lücke nach vorn weiter schließen.
Die Saison ist noch jung, doch die Basis ist da. Was Alpine nun darauf aufbaut, wird darüber entscheiden, wie ihr Weg in Richtung 2026 aussieht.